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Was ist ein QR-Code? Grundlagen, Funktionsweise und Nutzung von QR-Codes

Erstellt am 15 Dezember, 2025QR Code Grundlagen • 42 Ansichten • 6 Minuten Lesedauer

Was ist ein QR-Code, wie funktioniert er und wie nutzt man QR-Codes im Alltag? In diesem Grundlagen-Artikel erfährst du, was hinter QR-Codes steckt, wie du eigene QR-Codes erstellst und sicher scannst.

Was ist ein QR-Code? Grundlagen, Funktionsweise und Nutzung von QR-Codes

QR-Codes begegnen uns überall: auf Plakaten, Speisekarten, Paketen, Visitenkarten, in der Werbung und sogar auf Rechnungen. Viele scannen sie einfach mit dem Handy – aber was ist ein QR-Code eigentlich genau und wie funktionieren diese kleinen schwarz-weißen Muster?

Was ist ein QR-Code?

„QR-Code“ steht für „Quick Response Code“. Es handelt sich um einen zweidimensionalen Barcode. Im Gegensatz zum klassischen Strichcode, der meist nur Zahlen codiert, kann ein QR-Code deutlich mehr Informationen speichern – zum Beispiel:

  • eine Internetadresse (URL),
  • Kontaktdaten,
  • WLAN-Zugangsdaten,
  • Texte,
  • oder einen Kalendereintrag.

Mit einem einzigen Scan können Nutzer diese Informationen direkt auf dem Smartphone öffnen, ohne etwas abtippen zu müssen. Wenn jemand in einer Suchmaschine nach „what is qr“ sucht, meint er genau diese Frage: Was ist eigentlich dieser Code, den ich mit dem Handy scannen kann?

Wie funktioniert ein QR-Code?

Ein QR-Code besteht aus vielen kleinen Quadraten, den sogenannten Modulen, die in einem quadratischen Raster angeordnet sind. Schwarze und weiße Felder bilden ein Muster, in dem Informationen binär gespeichert sind.

Beim Scannen eines QR-Codes passiert vereinfacht gesagt Folgendes:

  1. Die Smartphone-Kamera erfasst das Bild des Codes.
  2. Die QR-Code-Software erkennt typische Muster (z. B. die drei großen Quadrate in den Ecken).
  3. Das Bild wird ausgerichtet und in ein Raster zerlegt.
  4. Die einzelnen Module werden in Daten übersetzt.
  5. Diese Daten werden als Link, Text oder vCard interpretiert.

Durch eine eingebaute Fehlerkorrektur (Error Correction) können QR-Codes oft noch gelesen werden, selbst wenn sie teilweise verschmutzt, verknickt oder leicht beschädigt sind.

Gut zu wissen: Je höher die Fehlerkorrektur-Stufe, desto robuster ist der QR-Code – gleichzeitig steigt aber auch die Datenmenge und der Code wird dichter.

Welche Daten kann ein QR-Code speichern?

QR-Codes sind sehr flexibel und können unterschiedliche Arten von Informationen enthalten. Typische Inhalte sind:

  • Website / URL
    Link zu einer Startseite, einem Online-Shop oder einer Landingpage.
  • Kontaktdaten (vCard)
    Name, Firma, Telefonnummer, E-Mail, Adresse – alles in einem Kontakt-QR-Code.
  • E-Mail-Link
    Eine E-Mail-Adresse mit vorbereitetem Betreff und Text.
  • Telefonnummer
    Ein Tipp auf den Code, und das Handy wählt die Nummer.
  • Freier Text
    Informationen, Hinweise, Notizen oder Gutscheincodes.
  • WLAN-Zugangsdaten
    SSID, Passwort und Verschlüsselung, damit Gäste schnell ins WLAN kommen.
  • Kalendereintrag
    Veranstaltung mit Datum, Uhrzeit und Ort.

Für den Einstieg sind vor allem zwei Arten wichtig: URL-QR-Codes (öffnen eine Website) und Kontakt-QR-Codes (vCard) (speichern Kontaktdaten direkt im Adressbuch).

Wofür nutzt man QR-Codes im Alltag?

Viele Nutzer geben Suchbegriffe ein wie „how to use qr code“ – also: Wie setze ich QR-Codes sinnvoll ein? Hier einige typische Einsatzbereiche:

Marketing & Werbung

  • QR-Code auf Flyern: Link zu einer Landingpage mit mehr Infos.
  • QR-Code auf Plakaten: Kampagnen, Gewinnspiele, Produktseiten.
  • QR-Code in Print-Anzeigen: Verbindung von Print zu Online-Angeboten.

Visitenkarten & Business

  • QR-Code mit vCard, damit Kontakte deine Daten speichern können.
  • QR-Code mit Link zu Portfolio, Website oder LinkedIn-Profil.
  • QR-Code für digitale Visitenkarten auf dem Smartphone.

Gastronomie & Events

  • Digitale Speisekarte per Scan.
  • Reservierungsformular für Restaurant oder Bar.
  • Event-Anmeldung oder Ticketkauf.
  • Feedback-Formulare nach Veranstaltungen.

Dokumente & Rechnungen

  • QR-Code, der auf eine Support-Seite oder ein Help-Center führt.
  • Link zu einem Downloadbereich (z. B. Bedienungsanleitungen, PDFs).
  • Bewertungslinks, z. B. für Google-Bewertungen.

Wie erstelle ich einen eigenen QR-Code?

Viele Nutzer suchen nach Formulierungen wie „how to qr code“ oder „how make qr code“. Gemeint ist immer: Wie kann ich selbst einen QR-Code erstellen? Mit einem Online-QR-Code-Generator geht das sehr einfach:

Schritt 1: QR-Code-Typ wählen

Zuerst entscheidest du, welche Funktion dein QR-Code haben soll. Typische Optionen:

  • URL (Website, Online-Shop, Formular)
  • vCard (Kontakt-QR-Code)
  • E-Mail
  • Telefonnummer
  • Text
  • WLAN

Schritt 2: Inhalt eingeben

  • Bei URL-QR-Codes: die komplette Internetadresse inklusive https:// eintragen.
  • Bei vCard: Felder wie Name, Firma, Telefonnummer, E-Mail, Adresse ausfüllen.
  • Bei WLAN: Netzwerkname (SSID), Passwort und Verschlüsselung auswählen.

Schritt 3: Design und Format anpassen

Je nach Generator kannst du:

  • die Farbe anpassen (dunkler Code auf hellem Hintergrund bleibt Pflicht),
  • die Größe bestimmen (z. B. für Visitenkarten, Flyer, Poster),
  • ggf. ein Logo einbauen (ohne wichtige Bereiche zu verdecken).

Schritt 4: QR-Code generieren & herunterladen

Ein Klick auf „Generieren“ – und dein qrcode wird erstellt. Anschließend kannst du ihn:

  • als PNG, JPG oder PDF herunterladen,
  • in Layouts (z. B. mit Canva, Photoshop, InDesign, Word) einbauen,
  • oder direkt an eine Online-Druckerei übergeben.

QR-Code scannen – so geht’s mit dem Smartphone

Suchbegriffe wie „scan qr code online“ oder „scan qr code“ drehen sich um die Frage, wie man QR-Codes überhaupt liest. Zum Glück ist das heute sehr einfach.

QR-Code auf dem iPhone (iOS) scannen

  1. Kamera-App öffnen.
  2. Die Kamera auf den QR-Code richten.
  3. Kurz warten, bis oben eine Benachrichtigung erscheint.
  4. Auf die Meldung tippen, z. B. „Website öffnen“.

QR-Code auf Android-Smartphones scannen

  • Viele Geräte erkennen QR-Codes direkt in der Standard-Kamera-App.
  • Alternativ funktioniert es über Google Lens (oft in der Kamera oder Google-App integriert).
  • Falls nötig, kann eine QR-Scanner-App aus dem App-Store installiert werden.

Wichtig ist:

  • Der Code sollte gut ausgeleuchtet sein.
  • Er darf nicht zu klein sein.
  • Er sollte einen guten Kontrast haben (dunkel auf hell).

Sicherheit & Vertrauen beim Einsatz von QR-Codes

QR-Codes selbst sind nur „Behälter“ für Daten. Entscheidend ist immer, wohin sie führen:

  • Als Nutzer solltest du idealerweise nur QR-Codes scannen, denen du vertraust (z. B. vom Restaurant, in dem du gerade sitzt, oder von bekannten Marken).
  • Als Anbieter bist du dafür verantwortlich, dass deine QR-Codes auf seriöse, sichere Inhalte verlinken – etwa deine eigene Website oder deinen offiziellen Shop.

Wenn du QR-Codes sauber einsetzt, sind sie eine sehr komfortable und sichere Lösung, um Informationen bereitzustellen.

FAQ – Häufige Fragen zu QR-Code Grundlagen

Was bedeutet „QR“ genau?

„QR“ steht für „Quick Response“ – also „schnelle Antwort“. Der Name beschreibt, dass der Nutzer mit einem Scan schnell an Informationen kommt.

Muss ich eine App installieren, um QR-Codes zu scannen?

Bei den meisten aktuellen Smartphones reicht die integrierte Kamera-App oder Google Lens. Nur ältere Geräte benötigen noch eine zusätzliche App.

Kostet es etwas, QR-Codes zu erstellen?

Viele Online-Generatoren sind kostenlos. Du kannst unbegrenzt viele QR-Codes erzeugen. Kosten fallen meist nur an, wenn du zusätzliche Premium-Funktionen oder einen Druckservice nutzt.

Kann ich den Inhalt eines QR-Codes später ändern?

Bei klassischen, sogenannten statischen QR-Codes ist der Inhalt fest gespeichert und kann nicht nachträglich geändert werden. Es gibt auch dynamische QR-Codes, bei denen sich das Ziel im Hintergrund anpassen lässt – dafür wird meistens ein spezieller Dienst benötigt.

Wie groß sollte ein QR-Code sein, damit er gut lesbar ist?

Für Visitenkarten reichen meist etwa 2 × 2 cm. Für Flyer und Broschüren sind 2,5–3 cm sinnvoll. Für Poster oder Plakate darf der Code deutlich größer sein, damit er auch aus größerer Entfernung gescannt werden kann.

Fazit: Die wichtigsten QR-Code Grundlagen im Überblick

QR-Codes sind ein einfaches, aber sehr mächtiges Werkzeug:

  • Du weißt jetzt, was ein QR-Code ist und wie er funktioniert.
  • Du kennst typische Einsatzbereiche im Alltag, Marketing und Business.
  • Du hast gelernt, wie du selbst einen QR-Code erstellst und wie man ihn scannt.

Damit hast du die wichtigsten Grundlagen, um QR-Codes sinnvoll in deinen eigenen Projekten, auf deiner Website oder in deinem Unternehmen einzusetzen.